Informationen für Lernende

Absenzen im regulären Unterricht

Zu Beginn der Ausbildung erhalten Sie kostenlos ein Absenzenheft. Sobald dieses voll ist, können Sie im Sekretariat ein neues Heft anfordern. Bei Verlust des Absenzenhefts wird eine Gebühr von CHF 10.– erhoben.

Im Falle einer Absenz wird die lernende Person und der Lehrbetrieb eine Woche darauf per Mail informiert. Es gibt keine Fristverlängerungen. Bei Ablauf der Frist wird die Rechnung dem Lehrbetrieb als Information zugestellt. Der Lehrbetrieb gibt die Rechnung der lernenden Person für die Zahlung weiter oder, sofern dies im Lehrvertrag so geregelt ist, bezahlt diese vorgängig und zieht sie dann vom Lehrlingslohn ab.

Nach Verordnung über die Berufs- und Weiterbildung (VBW) Paragraph 16 «Disziplinarmassnahmen» Abschnitt 1, Ziffer b),

kann die Schulleitung Bussen bis zum Höchstbetrag von CHF 20.- pro Lektion für unentschuldigte Absenzen vorsehen.

Das Geld wird den Lernenden in Form einer finanziellen Beteiligung an Exkursionen oder Schulanlässen rückvergütet.

Absenzen im Fach Sport

Trotz Arztzeugnis sind die Lernenden im Sportunterricht anwesenheitspflichtig. Sie helfen, wenn möglich, beim Ab- und Aufbau der Geräte mit. Sollte die lernende Person sich vor dem Sportunterricht nicht abgemeldet haben, gilt die Absenz als «nicht entschuldbar» und wird im Schulzeugnis vermerkt. Ein Arztzeugnis kann nur mit dem kantonalen Formular eingereicht werden.

Ein Arztzeugnis entschuldigt keine Absenzen des regulären Unterrichtes.

Kleidungskompetenz in der Berufsschule

„Kleider machen Profis“   
Die Berufsfachschule ist mehr als nur ein Ort zum Lernen – sie ist ein Ort der Professionalisierung. Ihr Erscheinungsbild ist Teil Ihrer ganz persönlichen Visitenkarte. In der Arbeitswelt signalisiert Kleidung Respekt gegenüber Kunden, Vorgesetzten und dem Team.

Unsere Philosophie               
Wir möchten Ihre Individualität nicht unterdrücken, aber wir möchten Sie auf die Standards der Berufswelt vorbereiten. Ein angemessenes Auftreten fördert eine konzentrierte Arbeitsatmosphäre und gegenseitigen Respekt.

Der „Sport-Check“ 
Wir verstehen, dass der Weg zum Schulsport kurz sein muss. Dennoch gilt:

  • Umziehen gehört dazu: Erscheinen Sie in Alltagskleidung zum Unterricht und ziehen Sie sich erst in der Garderobe für den Sportunterricht um.
  • Hygiene: Nach dem Sport ist vor dem Unterricht. Duschen und das Wechseln der Kleidung sind Zeichen von Professionalität und Rücksichtnahme auf Ihre Mitlernenden und Lehrpersonen.
Was wir empfehlen
Was wir vermeiden
Oberteil
T-Shirts, Hemden, Blusen, Pullover.
Sehr tiefe Ausschnitte, bauchfreie Tops (Crop-Tops), transparente Stoffe, provokante Schrift-züge, sichtbare BHs.
Hosen
Jeans, Chinos, Stoffhosen, Röcke, Kleider.
Trainerhosen/Jogginghosen, sehr kurze Hotpants, Miniröcke, zerrissene Hosen (Destroyed Look), sichtbare Boxershorts und Strings.
Schuhe
Saubere Sneaker, Halb-schuhe, geschlossene Schuhe, Sandalen.
Badeschlappen, schmutzige Sportschuhe, Springerstiefel.
Kopfbedeckung
Keine Kopfbedeckung während des Unterrichts. Kopftuch/Kippa werden akzeptiert.
Caps, Mützen oder Kapuzen (bitte im Schulzimmer ablegen).

Gemäss Schulordnung können sich Berufslernende während höchstens zwei Wochen je Schuljahr 
vom Unterricht beurlauben. Ausnahmefälle werden mit der Schulleitung besprochen.

Das Formular wird spätestens zwei Wochen vor dem Datum im Sekretariat oder per Mail eingereicht. Die gleiche Frist gilt auch für ÜK- oder Militäraufgebote. Die Schulleitung prüft dieses und gibt den Entscheid der lernenden Person bekannt. Nachträglich eingereichte Urlaubsgesuche werden nicht bewilligt.

Für KV-Lernende gilt: Wer aufgrund dessen an einer Prüfung fehlt, hat den Semestertest zu absolvieren.

Hier kann das Urlaubsgesuchs-Formular heruntergeladen werden.

Die Semesterprüfungen gelten nur für die KV-Lernenden. Wer eine Prüfung verpasst, wird für die Semesterprüfung aufgeboten. Die Semesterprüfungen finden in der Woche des Notenschlusses innerhalb des regulären Unterrichts statt. Die Semesterprüfung kann mehrfach zählen, wenn mehrere Prüfungen im Semester verpasst wurden.

Beim Fernbleiben muss ein Arztzeugnis am selben Tag dem Sekretariat per Mail (info@bzf.ch) gesendet werden. Andernfalls wird die Note 1 gesetzt. Bei Fragen oder Unklarheiten steht Ihnen Angela Krause, Fachvorstand Kaufleute, per Mail (angela.krause@bzf.ch) zur Verfügung.

Richtlinien zur Dispensation vom Sportunterricht

Die Bewilligung der Dispensation vom Sportunterricht erfolgt über den Sportlehrer durch die Schulleitung.

🔗Hier kann das Dispensationsgesuch heruntergeladen werden

Voraussetzungen

Falls Sie Spitzensportler*in sind oder/und eine Zweitausbildung absolvieren, müssen die entsprechenden Kriterien erfüllt sein:

– Spitzensportler*innen
   – Angehörigkeit zu einem regionalen oder nationalen Kader in einer von Swiss Olympic anerkannten Sportart (Besitzer*in einer Talentcard SOV) oder
   – Trainingsaufwand von mindestens zehn Stunden pro Woche (Trainingsplan) sowie Teilnahme an Wettkämpfen in dieser Sportart (Wettkampfplan)

– Abgeschlossene Ausbildung
   – Zweitausbildung (Matura oder bestandenes EFZ aufgrund einer mindestens 3-jährigen Lehrzeit)

Vorgehen

Einreichen eines schriftlichen Gesuches an die Sportlehrperson inkl. zusätzlichen Unterlagen. Das Gesuchformular ist bei den Dokumenten weiter unten zu entnehmen. Es werden nur vollständig eingereichte Gesuche bearbeitet.

Beilagen

Dem Gesuch müssen folgende Dokumente beigelegt werden:

– Für Spitzensportler*innen
   – Kopie der Talentcard
   – Trainingsplan/Wettkampfplan während der zu dispensierenden Zeit
   – Unterschriebene Bestätigung des Vereins

– Für Lernende mit abgeschlossener Ausbildung
   – Kopie des Eidgenössischen Fähigkeitszeugnisses

Richtlinien zum Nachteilsausgleich

Betroffene Personen mit ärztlich oder fachpsychologisch nachgewiesenen Behinderungen haben Anrecht auf einen Nachteilsausgleich.
Unter dem Begriff „Nachteilsausgleich für Personen mit Behinderung“ werden spezifische Massnahmen verstanden, die zum Ziel haben, behinderungsbedingte Nachteile auszugleichen.

Vorgehen

Für einen Nachteilsausgleich in der Berufsfachschule/Berufsmaturitätsschule ist das Antragsformular bei der Schulleitung der jeweiligen Schule einzureichen. 

Diese prüft den Antrag und trifft zusammen mit den Betroffenen eine Vereinbarung über die zu ergreifenden Massnahmen.

Beilage

Dem Antrag muss ein aktuelles Gutachten oder Arztzeugnis (nicht älter als zwei Jahre) einer ärztlichen oder fachpsychologischen Person beigelegt werden.

🔗Hier kann das Merkblatt zum Nachteilsausgleich heruntergeladen werden

🔗Formular Nachteilsausgleich Berufsschule

🔗Formular Nachteilsausgleich Qualifikationsverfahren